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Einführung – Die verborgene Schönheit von Mai Chau

Im Herzen Nordvietnams, nur etwa drei Stunden von der pulsierenden Hauptstadt Hanoi entfernt, liegt ein wahres Juwel der Natur und Kultur – Mai Chau. Diese friedliche Bergregion ist bekannt für ihre malerischen Reisfelder, traditionelle Pfahlbauten und die herzliche Gastfreundschaft der ethnischen Minderheiten, insbesondere der weißen Thai. Fernab vom Massentourismus bietet Mai Chau eine authentische Erfahrung für Reisende, die das ländliche Vietnam entdecken und gleichzeitig zur Ruhe kommen möchten.

Der Hoa Binh See
Der Hoa Binh See

Während viele Vietnam-Reisende die berühmten Orte wie Halong-Bucht, Hanoi oder Sapa auf ihrer Liste haben, bleibt Mai Chau oft ein Geheimtipp – aber gerade das macht seinen Reiz aus. Hier begegnet man Menschen, die noch im Einklang mit der Natur leben, entdeckt traditionelle Handwerkskunst und genießt atemberaubende Ausblicke auf grüne Täler, die sich wie ein Teppich ausbreiten.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf eine Reise nach Mai Chau – ein Ort voller Schönheit, Kultur und unvergesslicher Momente. Ob du auf der Suche nach Abenteuer, Erholung oder authentischen Begegnungen bist – Mai Chau hat für jeden etwas zu bieten.

Warum Mai Chau ein besonderes Reiseziel in Vietnam ist

Während viele Reiseziele in Vietnam mit ihrer Lebendigkeit, Moderne oder berühmten Sehenswürdigkeiten glänzen, überzeugt Mai Chau durch genau das Gegenteil: Ruhe, Authentizität und eine tief verwurzelte Verbindung zur Natur. Für deutsche Reisende, die oft Wert auf nachhaltigen Tourismus, kulturelle Tiefe und unberührte Landschaften legen, ist Mai Chau ein ideales Ziel.

1. Authentizität abseits der Touristenströme

Mai Chau ist (noch) kein typischer Hotspot auf den klassischen Reiserouten. Genau das macht den Ort so attraktiv: Hier erlebt man das „echte“ Vietnam – ohne überfüllte Straßen, hektische Städte oder touristische Massen. Stattdessen begegnet man Einheimischen, die freundlich und neugierig auf Besucher reagieren, aber dennoch ihre Traditionen und Lebensweise bewahren.

Das Dorf Văn
Das Dorf Văn

2. Ein Paradies für Natur- und Wanderliebhaber

Umgeben von smaragdgrünen Bergen, dichten Wäldern und leuchtenden Reisfeldern ist Mai Chau ein Traum für alle, die gerne draußen unterwegs sind. Ob gemütliche Spaziergänge durch die Dörfer, Fahrradtouren durch die Täler oder anspruchsvolle Wanderungen in die umliegenden Hügel – hier findet jeder seine ideale Naturaktivität. Besonders beeindruckend ist das morgendliche Licht, das Nebel über die Felder legt – ein perfekter Moment für Fotografie-Enthusiasten.

Ein Paradies für Natur- und Wanderliebhaber
Ein Paradies für Natur- und Wanderliebhaber

3. Kulturelle Tiefe durch Begegnungen mit ethnischen Minderheiten

In Mai Chau leben vor allem die weißen Thai, eine ethnische Minderheit mit eigenem Lebensstil, eigener Kleidung und faszinierender Handwerkskunst. Wer hier übernachtet – z. B. in einem traditionellen Pfahlhaus bei einer Gastfamilie – erfährt nicht nur die berühmte vietnamesische Gastfreundschaft, sondern auch hautnah die Bräuche, Tänze und Musik einer uralten Kultur.

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4. Nachhaltiger Tourismus mit positiven Auswirkungen

Für viele Reisende aus Deutschland spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. In Mai Chau zeigt sich, wie Tourismus positive Effekte haben kann: Viele Familien bieten Homestays an, die direkt zum Lebensunterhalt beitragen; lokale Produkte wie gewebte Stoffe oder Bambuskunst werden fair verkauft. Hier reist man nicht auf Kosten der Natur oder Kultur – sondern wird Teil davon.

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5. Ein Ort der Ruhe und Entschleunigung

In einer Welt, die immer schneller wird, bietet Mai Chau die seltene Gelegenheit, wirklich abzuschalten. Kein Verkehrslärm, keine Hektik – nur Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes durch die Felder und das leise Klopfen von Webstühlen. Für viele Reisende ist Mai Chau deshalb nicht nur ein Ort zum Reisen, sondern ein Ort zur inneren Einkehr.

Natürliche Schönheit und Landschaften – Mai Chau als grüne Oase Vietnams

Wenn man das erste Mal in das Tal von Mai Chau hinabsteigt, öffnet sich eine Welt voller Grün, Licht und Harmonie. Die Landschaft wirkt wie gemalt – leuchtende Reisfelder, umrahmt von sanften Hügeln und majestätischen Bergen, kleine Flüsse, die sich durch das Tal schlängeln, und traditionelle Holzhäuser, die sich perfekt in die Natur einfügen. Für Naturliebhaber ist Mai Chau ein wahres Paradies.

1. Reisfelder, so weit das Auge reicht

Die ikonischen Terrassenfelder und flachen Reisflächen von Mai Chau sind nicht nur landwirtschaftliche Flächen, sondern auch lebendige Kunstwerke, die sich mit den Jahreszeiten verändern. Besonders im Frühling (April–Mai) und im Herbst (September–Oktober) bieten sie ein intensives, leuchtendes Grün oder ein goldgelbes Farbenmeer. Morgens, wenn sich der Nebel langsam lichtet, entsteht eine mystische Atmosphäre – perfekt für meditative Spaziergänge oder eindrucksvolle Fotos.

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2. Berge, Höhlen und Wälder – Natur zum Erkunden

Rund um Mai Chau gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen und Naturerkundungen. Die Berge bieten nicht nur spektakuläre Aussichten auf das Tal, sondern auch eine angenehme Abkühlung im Sommer. Besonders beliebt ist eine Wanderung zur Pu Luong Nature Reserve, wo man durch Bambuswälder, kleine Wasserfälle und traditionelle Dörfer wandert – ein echter Geheimtipp für Abenteurer.

Wer es geheimnisvoll mag, kann die Chieu Cave (Hang Chiều) oder Mo Luong Cave erkunden – Tropfsteinhöhlen mit beeindruckenden Formationen, die tief in die Berge hineinreichen. Beide sind leicht zugänglich und bieten faszinierende Einblicke in die unterirdische Welt von Mai Chau.

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3. Ein Spiel aus Licht und Farben – ein Paradies für Fotograf*innen

Für Hobby- und Profifotograf*innen ist Mai Chau ein Traumziel. Die ständig wechselnden Lichtverhältnisse – vom sanften Morgenlicht über dramatische Wolkenformationen bis hin zu spektakulären Sonnenuntergängen – lassen jede Aufnahme einzigartig werden. Besonders beliebt: Die Aussicht vom Mai Chau Flag Tower, von dem aus man das gesamte Tal überblicken kann.

4. Ruhe finden in der Natur – Yoga, Meditation und Retreats

Immer mehr Reisende suchen in Mai Chau nicht nur ein Naturerlebnis, sondern auch einen Ort zur inneren Ruhe. Einige Homestays und Resorts bieten inzwischen Yoga-Kurse, Meditation im Grünen oder Retreats für Körper und Geist an – meist inmitten von Bambushainen oder mit Blick auf die Reisfelder. Hier ist es möglich, abzuschalten und ganz im Moment zu leben – fernab von Technik, Stress und Zeitdruck.

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Kulturelle Begegnungen mit ethnischen Minderheiten – Das Leben der weißen Thai

Was Mai Chau so einzigartig macht, ist nicht nur seine Natur, sondern vor allem seine Menschen. In den Dörfern rund um das Tal leben überwiegend Angehörige der ethnischen Minderheit der weißen Thai (Thai Trắng), die eine eigene Sprache, eigene Kleidung, Bräuche und Rituale pflegen – und ihre Türen für neugierige Reisende weit öffnen.

1. Leben im Pfahlhaus – Authentische Homestay-Erfahrung

Eine der eindrucksvollsten Möglichkeiten, die Kultur der weißen Thai zu erleben, ist eine Übernachtung in einem traditionellen Pfahlhaus. Diese Holzhäuser, die auf Stelzen gebaut sind, bieten nicht nur Schutz vor Tieren und Feuchtigkeit, sondern stehen auch sinnbildlich für eine Lebensweise im Einklang mit der Natur.

Viele Familien in Mai Chau bieten Homestays an, bei denen man nicht nur wie ein Gast, sondern wie ein Familienmitglied empfangen wird. Man schläft auf Matten mit Moskitonetzen, isst gemeinsam am Boden und hilft vielleicht sogar beim Zubereiten der Mahlzeiten mit – eine Erfahrung, die viele deutsche Reisende als besonders bereichernd beschreiben.

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2. Traditionelle Kleidung und Handwerkskunst

Die Frauen der weißen Thai sind bekannt für ihre farbenfrohen Trachten und ihre fein gewebten Stoffe. Beim Spaziergang durch die Dörfer sieht man oft, wie sie mit traditionellen Webstühlen Seide oder Baumwolle verarbeiten – ein Handwerk, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Viele Homestays oder kleine Läden bieten die Möglichkeit, handgemachte Schals, Taschen oder Tischdecken direkt bei den Produzentinnen zu kaufen. So unterstützt man nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern nimmt auch ein echtes Stück Vietnam mit nach Hause.

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3. Musik, Tanz und Geschichten am Lagerfeuer

Am Abend erwacht das kulturelle Leben in Mai Chau. Häufig organisieren die Dorfgemeinschaften kleine Aufführungen mit traditioneller Musik und Tanz, bei denen Reisende herzlich willkommen sind. Die Instrumente sind oft selbst gebaut, die Tänze erzählen Geschichten aus dem Leben der Bergbewohner – von der Reisernte bis zur Liebe.

Besonders schön ist es, wenn diese Abende am Lagerfeuer oder im Innenhof eines Pfahlhauses stattfinden – begleitet von einem Glas lokalen Reiswein (Ruou Can), der aus Tonkrügen mit langen Bambus-Strohhalmen getrunken wird. Ein Moment echter Verbindung zwischen Gästen und Gastgebern.

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4. Respektvolle Begegnungen auf Augenhöhe

Für viele deutsche Besucher*innen ist es besonders wichtig, dass Begegnungen mit anderen Kulturen respektvoll und nachhaltig stattfinden. In Mai Chau gelingt das auf natürliche Weise – nicht durch touristische Shows, sondern durch echte Offenheit. Die Menschen hier freuen sich über Interesse an ihrer Lebensweise, erwarten aber auch Respekt und Achtsamkeit.

Aktivitäten und Erlebnisse in Mai Chau – Natur, Kultur und Abenteuer hautnah erleben

Mai Chau bietet weit mehr als nur schöne Aussichten – es ist ein lebendiger Ort voller Möglichkeiten für Entdeckungen, Bewegung und Begegnung. Ob aktiv oder entspannt, traditionell oder abenteuerlich – hier findet jede*r die passende Erfahrung, um Vietnam mit allen Sinnen zu erleben.

1. Wanderungen durch Dörfer und Reisfelder

Eine der besten Möglichkeiten, Mai Chau zu entdecken, ist zu Fuß. Zahlreiche Wanderwege führen durch kleine Dörfer, entlang von Reisfeldern und durch grüne Täler. Die Pfade sind meist gut begehbar und bieten viele Fotomotive. Wer möchte, kann sich einer geführten Tour anschließen, bei der ein lokaler Guide Geschichten über die Region erzählt – von der Landwirtschaft bis zu den lokalen Legenden.

Besonders empfehlenswert sind Wanderungen zu abgelegeneren Orten wie Buoc Village oder die versteckten Pfade ins nahegelegene Pu Luong Naturreservat, das mit unberührter Natur und weniger Tourismus punktet.

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2. Radtouren durch das grüne Tal

Für viele Besucher ist eine Radtour das Highlight ihres Aufenthalts. Die Straßen im Tal sind flach und ruhig, ideal zum entspannten Radeln durch Landschaft und Dorfleben. Viele Homestays bieten Fahrräder kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr an.

Unterwegs trifft man Wasserbüffel, spielende Kinder, arbeitende Bauern – Szenen, die zeigen, wie tief verwurzelt das Leben hier in der Natur ist. Besonders am Morgen oder späten Nachmittag ist die Lichtstimmung magisch.

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3. Besuch der lokalen Märkte

Ein Besuch auf dem Wochenmarkt von Mai Chau (meist am Sonntagmorgen) lohnt sich unbedingt. Hier verkaufen Einheimische frisches Obst, Kräuter, handgemachte Kleidung und lokale Spezialitäten. Es ist ein authentisches Erlebnis und eine Gelegenheit, mit den Menschen in Kontakt zu kommen.

Auch in den kleinen Dorfshops kann man oft schöne Souvenirs finden: handgewebte Tücher, Bambusprodukte oder getrocknete Gewürze – alles regional produziert.

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4. Höhlen erkunden: Hang Chiều und Hang Mỏ Luông

Für Abenteuerlustige bieten sich Ausflüge zu den nahegelegenen Höhlen von Mai Chau an. Die Hang Chiều (Afternoon Cave) liegt auf einem Hügel oberhalb der Stadt – nach dem Aufstieg über 1.200 Steinstufen wird man mit einem weiten Blick über das Tal und einer beeindruckenden Tropfsteinhöhle belohnt.

Die Hang Mỏ Luông ist leichter erreichbar und ebenfalls faszinierend. Beide Höhlen bieten natürliche Schönheit und spannende Formationen – perfekt für Neugierige und Naturfreunde.

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5. Workshops: Kochen, Weben, Reisanbau erleben

In vielen Homestays oder Community-Projekten kann man traditionelle Aktivitäten selbst ausprobieren. Dazu gehören:

  • Kochkurse: Lerne, wie man typische Gerichte wie „Nem“ (Frühlingsrollen), „Com Lam“ (Klebreis im Bambusrohr) oder lokale Suppen zubereitet.

  • Web-Workshops: Setz dich an einen echten Webstuhl und versuch dich im traditionellen Weben – eine geduldige, meditative Erfahrung.

  • Reisfeld-Aktivitäten: In der Pflanz- oder Erntezeit kann man mithelfen – mit den Füßen im Wasser, die Hände im Schlamm – echtes Landleben pur.

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6. Entspannen in der Natur

Wer es ruhiger mag, kann sich auch einfach zurücklehnen: ein Buch auf der Terrasse eines Pfahlhauses lesen, dem Rauschen der Blätter zuhören oder in einer Hängematte zwischen zwei Palmen entspannen. Viele Resorts und Homestays bieten inzwischen auch Massage-Angebote, Yoga-Stunden oder kleine Wellnessbereiche mit Blick auf die Reisfelder – perfekte Orte zum Entschleunigen.

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Kulinarische Highlights – Die authentische Küche von Mai Chau entdecken

Wer Vietnam bereist, entdeckt schnell: Essen ist hier nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern Teil der Kultur. In Mai Chau ist die Küche eng verbunden mit der Natur und den Traditionen der ethnischen Minderheiten – einfach, aber raffiniert, gesund und voller Geschmack. Für viele deutsche Reisende ist das gemeinsame Essen mit Einheimischen eines der intensivsten Erlebnisse der Reise.

1. Hausgemacht und lokal – Essen aus dem Garten

In den meisten Homestays in Mai Chau wird frisch und regional gekocht. Viele Familien bauen Gemüse, Kräuter und Obst selbst an, halten Hühner oder fangen Fische aus dem nahen Fluss. Die Zutaten sind naturbelassen, saisonal und kommen direkt vom Feld auf den Teller – ein Konzept, das besonders bei deutschen Reisenden mit Nachhaltigkeitsbewusstsein sehr geschätzt wird.

Gekocht wird traditionell über dem offenen Feuer oder mit Holzkohle – was vielen Gerichten ein rauchiges, intensives Aroma verleiht.

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2. Typische Spezialitäten aus Mai Chau

  • Com Lam (Klebreis im Bambusrohr)
    Ein Klassiker der Bergregionen: Klebreis wird in Bambusrohren über dem Feuer gegart. Das ergibt ein zartes, leicht süßliches Aroma – perfekt als Beilage oder Snack für unterwegs.

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  • Grillierte Bergforelle oder Huhn mit Zitronengras
    Über dem Holzkohlefeuer gegrillt, mariniert mit frischen Kräutern aus dem Garten – einfach, aber unglaublich schmackhaft.

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  • Papayasalat mit getrocknetem Rindfleisch (Nom du du bo kho)
    Eine leichte, erfrischende Spezialität: Grünpapaya wird fein geschnitten und mit getrocknetem Rindfleisch, Erdnüssen und einer Limetten-Chili-Sauce angerichtet.

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  • Ruou Can (Reiswein)
    Ein traditionelles Getränk, das bei festlichen Anlässen serviert wird. Der Wein wird in großen Tonkrügen fermentiert und durch lange Bambusrohre gemeinsam getrunken – ein Symbol für Gemeinschaft und Gastfreundschaft.

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3. Gemeinschaftliches Essen – eine kulturelle Erfahrung

In Mai Chau isst man gemeinsam am Boden – auf Matten rund um eine Auswahl an Schalen mit verschiedenen Speisen. Jeder nimmt sich mit den Stäbchen, was er möchte. Diese Form des Essens schafft Nähe, Austausch und ist ein echtes Erlebnis – besonders für Gäste, die sonst nur Restaurants kennen.

Viele Besucher*innen berichten, dass gerade diese intimen Mahlzeiten mit den Gastgebern – ohne Menü, ohne Bestellung – zu den schönsten Erinnerungen ihrer Reise gehören.

4. Vegane und vegetarische Optionen

Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, wird in Mai Chau ebenfalls fündig. Viele Gerichte basieren auf Gemüse, Tofu, Pilzen oder Reis, und viele Gastgeber sind offen dafür, auf Wünsche Rücksicht zu nehmen. Ein vorheriger Hinweis hilft natürlich, und häufig entstehen daraus kreative neue Kombinationen.

Tipps für die Reise nach Mai Chau – Planung, Anreise und Unterkunft

Damit der Aufenthalt in Mai Chau zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, lohnt es sich, einige praktische Aspekte bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. Hier findest du die wichtigsten Tipps zur besten Reisezeit, Anreise, Übernachtung und weiteren nützlichen Informationen.

1. Beste Reisezeit – Wann ist Mai Chau am schönsten?

Mai Chau kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden, doch die besten Monate sind:

  • März bis Mai: Angenehme Temperaturen, klare Sicht, sattgrüne Landschaft – ideal für Wanderungen und Radtouren.

  • September bis November: Die Erntezeit – die Reisfelder leuchten golden, die Luft ist frisch, das Wetter trocken.

Im Sommer (Juni bis August) kann es heiß und feucht werden, mit gelegentlichen Regenschauern – dafür ist es ruhig und weniger besucht. Im Winter (Dezember bis Februar) ist es kühler, besonders nachts, aber meist sonnig und trocken.

2. Anreise – Wie kommt man nach Mai Chau?

Mai Chau liegt etwa 135 km südwestlich von Hanoi und ist mit dem Auto in etwa 3,5 bis 4 Stunden erreichbar.

Möglichkeiten der Anreise:

  • Privater Transfer oder Auto mit Fahrer: Bequem und flexibel, besonders für Gruppen oder Familien.

  • Bus oder Minivan: Mehrmals täglich von Hanoi (z. B. ab My Dinh oder Giap Bat Busbahnhof). Die Fahrt ist günstig, aber weniger komfortabel.

  • Geführte Touren: Viele Agenturen bieten 2–3-tägige Touren mit Transport, Unterkunft und Aktivitäten – eine gute Option für Kurzzeitreisende.

Tipp: Wer selbst fährt, sollte die kurvenreiche Strecke durch die Berge mit Ruhe angehen – die Ausblicke sind spektakulär!

3. Unterkünfte – Homestay oder Boutique-Resort?

Die Auswahl an Unterkünften in Mai Chau ist vielfältig – von einfachen, charmanten Homestays in traditionellen Pfahlhäusern bis hin zu komfortablen Eco-Lodges und Boutique-Resorts mit Pool und Spa-Angeboten.

Beliebte Optionen:

  • Homestays in Ban Lac oder Pom Coong: Authentisch, herzlich, ideal für Kulturinteressierte.

  • Mai Chau Ecolodge: Nachhaltiges Resort mit Panoramablick und gehobener Ausstattung – perfekt für Komfortsuchende.

  • Avana Retreat: Luxusresort mit Fokus auf Wellness und Natur – eher hochpreisig, aber außergewöhnlich.

Tipp: Frühzeitig buchen, besonders in der Hochsaison (April, Oktober), da gute Unterkünfte schnell ausgebucht sind.

4. Was sollte man einpacken?

  • Bequeme Kleidung für warmes, aber wechselhaftes Klima

  • Feste Schuhe für Wanderungen oder Höhlenerkundungen

  • Sonnenschutz, Mückenspray, Regenschutz (je nach Saison)

  • Kleines Geschenk oder Mitbringsel für Homestay-Gastgeber (optional)

  • Respektvolle Kleidung für kulturelle Begegnungen (z. B. Schultern bedecken)

5. Sicherheit und Gesundheit

Mai Chau ist ein sehr sicheres Reiseziel. Die Menschen sind freundlich, Kriminalität ist selten. Dennoch:

  • Wasser besser nur abgekocht oder aus Flaschen trinken.

  • Auf Hygiene beim Essen achten (besonders auf Märkten).

  • Reiseapotheke mitnehmen (z. B. für Magen, Insektenstiche).

  • Für Wanderungen ggf. einen lokalen Guide buchen – nicht alle Wege sind gut ausgeschildert.

Fazit – Warum sich eine Reise nach Mai Chau wirklich lohnt

In einem Land voller faszinierender Orte, lebendiger Städte und weltberühmter Sehenswürdigkeiten hebt sich Mai Chau auf ganz besondere Weise ab. Es ist nicht der Ort für große Shows, Hochhäuser oder touristischen Trubel – sondern ein Ort für stille Momente, echte Begegnungen und eindrucksvolle Natur.

Wer nach authentischen Erfahrungen sucht, wird in Mai Chau fündig: beim Wandern durch smaragdgrüne Reisfelder, beim gemeinsamen Essen mit einer Thai-Familie oder beim Beobachten der Sonne, wie sie hinter den Bergen verschwindet. Es sind diese kleinen, stillen Augenblicke, die lange im Herzen bleiben – oft viel länger als jedes Selfie am Strand.

Für deutsche Reisende, die Wert auf Nachhaltigkeit, Kultur und Entschleunigung legen, ist Mai Chau ein ideales Ziel: leicht erreichbar von Hanoi, aber weit entfernt vom Alltagsstress. Ein Ort, an dem man nicht nur das Land, sondern auch sich selbst neu entdecken kann.

Unsere Empfehlung: Plane mindestens zwei Nächte in Mai Chau ein – um nicht nur zu sehen, sondern zu erleben. Lasse dich ein auf die Ruhe, die Herzlichkeit und die natürliche Schönheit dieses besonderen Tals. Du wirst mit Erinnerungen belohnt, die tiefer gehen als jede Touristenattraktion.

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